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07.03.2023 00:20

Wer zahlt die Krisen?

Tatsache ist, dass in den vergangenen Krisen-Jahren viele von denen, die ohnehin schon zu den Reichsten zählten, noch mehr Geld gescheffelt haben – nicht zuletzt auch, indem sie staatliche Förderungen bezogen haben, die alle SteuerzahlerInnen finanziert haben. Es kann nicht sein, dass wieder die ArbeitnehmerInnen zur Kasse gebeten werden.

 

Die Wachstumsraten der Vermögen der Superreichen liegen jährlich weitaus höher als die Steuersätze in jedem Vermögensteuer-Modell.

 

Die ArbeitnehmerInnen waren stattdessen mit hohen Risiken am Arbeitsplatz, Kurzarbeit und oft sogar dem Verlust ihres Arbeitsplatzes konfrontiert und müssen jetzt, in Zeiten von enormer Teuerung und Energiekrise, unverschuldet hohe zusätzliche Kosten schultern.

 

Zudem entstanden die großen Vermögen in Österreich in einem passenden gesellschaftlichen Rahmen, in dem es Forschung, Unterstützungen und eine passende öffentliche Infrastruktur und gute Ausbildung gibt. Zur Finanzierung von all dem wollen Superreiche aber keinen Beitrag leisten.  

 

Der ÖGB und die Gewerkschaften fordern deshalb, rasch Steuern auf riesige Vermögen und Erbschaften sowie Übergewinne von Energiekonzernen einzuführen, denn es müssen diese Profiteure sein, die die Kosten der Krise mittragen – die ArbeitnehmerInnen können und wollen diese Last nicht allein schultern!

 

GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch:

Es ist lachhaft, dass Superreiche und ihre politischen Vertreter immer wieder bei den Menschen Angst vor Vermögensteuern schüren, um die Privilegien der Reichen zu schützen. Es geht hier um eine ganz kleine Gruppe, die abgehoben agiert und nicht bereit ist, ihren gerechten Anteil am Allgemeinwohl beizutragen. Die weitaus meisten haben ihre riesigen Vermögen ohne eigene Leistung durch Erbschaften erhalten, eine Vermögensteuer ist also nicht leistungsfeindlich. Den anderen, jenen UnternehmerInnen in Österreich, die zu Reichtum gekommen sind, sei in Erinnerung gerufen, dass es die gut ausgebildeten Fachkräfte in ihren Betrieben sind, die die wahren Leistungsträger sind. Und es sind die Sozialpartner, die den sozialen Frieden und ein gutes wirtschaftliches Umfeld in Österreich und damit auch ihren Vermögensaufbau gewährleisten. Es ist wirklich zum Fremdschämen, wenn Superreiche in ihrer Gier nicht einmal bereit sind, einen Beitrag zur Finanzierung der sozialen Sicherheit zu leisten, den sie selbst nicht einmal spüren, der aber wesentliche Verbesserungen für alle Menschen in Österreich finanzieren könnte.

 

Weitere Infos …

>> In diesem AK-Video werden die Argumente für eine Vermögenbesteuerung auf den Punkt gebracht:

 

 

Vermögensteuer – ein Beispiel

 

Herr E. besitzt 1.500.000 Euro. Für eine Million Euro müsste er gar keine Vermögensteuer bezahlen. Für die verbleibenden 500.000 Euro würde er ein Prozent, also insgesamt 5.000 Euro, bezahlen. Das wird sich jede/r MillionärIn doch leisten können!

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