GBH: Leitfaden ROT-WEISS-ROTE VERGABEN vorgestellt
ROT-WEISS-ROTE VERGABEN sind einfach umsetzbar, rechtssicher, EU-konform und jetzt dringender denn je. Das neue Vergaberecht eröffnet klare Spielräume für regionale, faire und nachhaltige Aufträge. Mit dem nun vorliegenden Leitfaden steht dafür erstmals eine konkrete, praxisnahe Anleitung kostenlos zur Verfügung.
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Nach der österreichweiten Neujahrstour und der Präsentation der Initiative ROT-WEISS-ROT BAUEN in allen neun Bundesländern startet nun die nächste Phase: Gemeinsam mit dem Vergabeexperten RA Martin Schiefer hat die Gewerkschaft BAUHOLZ (GBH) auf Basis der neuen Möglichkeiten im Vergaberecht seit 1. März 2026 den Leitfaden „ROT-WEISS-ROTE VERGABEN“ entwickelt. Er zeigt praxisnah, wie öffentliche und private Auftraggeber regional, fair und nachhaltig vergeben können – rechtssicher und EU-konform.
Faire und regionale ROT-WEISS-ROTE VERGABEN lassen sich heute deutlich einfacher umsetzen. Jetzt müssen diese Möglichkeiten von den Auftraggebern auch konsequent genutzt werden
betont GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch.
Steuern und Abgaben müssen im Land bleiben
Jährlich werden in Österreich rund 70 Milliarden Euro an öffentlichen Aufträgen vergeben – ein großer Teil davon am Bau. Dabei geht es um mehr als nur um den Preis. Vergaben entscheiden darüber, ob Arbeitsplätze, Lehrstellen, Qualität sowie Steuern und Abgaben in Österreich bleiben oder ins Ausland abwandern.
Wer billig vergibt, zahlt am Ende oft doppelt – wirtschaftlich und sozial. Wenn nur der niedrigste Preis zählt, geraten Arbeitsplätze unter Druck, Sozialbetrug wird gefördert und am Ende entstehen oft zusätzliche Probleme bei Qualität und Gewährleistung
so Muchitsch.
Leitfaden zeigt konkrete Lösungen
Der Leitfaden liefert eine einfache Anleitung für faire Vergaben mit mehr Chancen für regionale Betriebe und deren Beschäftigte.
- Bestes Angebot statt billigster Preis: Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität können berücksichtigt werden
- Aufträge sinnvoll aufteilen: Mehr Chancen für regionale Betriebe
- Subunternehmerketten begrenzen: Schutz vor Sozialbetrug und Scheinunternehmen
- Kurze Wege und schnelle Reaktion berücksichtigen: Vorteile für Betriebe vor Ort und Beitrag zum Klimaschutz
- Lehrlinge und Fachkräfte einbeziehen: Ausbildung und Arbeitsplätze sichern
Das neue Vergaberecht bietet deutlich mehr Möglichkeiten für regionale Vergaben. Entscheidend ist die richtige Gestaltung der Ausschreibungen
erklärt Martin Schiefer.
Nächste Schritte bereits geplant
Der Leitfaden wird nun gemeinsam mit den Bau-Sozialpartnern breit in Österreich verteilt. Geplant sind eigene Webinare mit Martin Schiefer sowie Informationen für Städte, Gemeinden, öffentliche Auftraggeber, Betriebe und Beschäftigte.
Faire ROT-WEISS-ROTE VERGABEN stärken heimische Betriebe, sichern Arbeitsplätze und helfen mit, Österreich aus der Krise zu führen
betont Muchitsch.
Kampf gegen das dubiose Billigstbieter-System
Noch immer wird vielfach ausschließlich nach dem niedrigsten Preis vergeben – mit gravierenden Folgen:
- Arbeitsplätze gehen verloren
- Heimische Betriebe werden verdrängt
- Qualität sinkt
- Sozialbetrug wird begünstigt
Klare Botschaft an Politik und Auftraggeber
- Öffentliche Aufträge müssen Arbeitsplätze in Österreich sichern
- Steuergeld muss dort wirken, wo es bezahlt wird
- Regionale Betriebe und Beschäftigte brauchen echte faire Chancen
- Sozialbetrug muss bereits bei der Vergabe bekämpft werden
Der Leitfaden zeigt klar: Es gibt keine Ausreden mehr
betont Schiefer.
ROT-WEISS-ROTE VERGABEN heißt:
- Arbeitsplätze in den Regionen schaffen und sichern
- Regionale Betriebe stärken
- Steuern und Abgaben im Land halten
- Nachhaltig und zukunftsfit bauen
- Gemeinsam raus aus der Krise
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>> APA-Bericht zur Präsentation des Leitfadens
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>> Die gesamte Pressekonferenz jetzt auf unserem GBH-YouTube-Kanal ansehen.





