GBH
GBH - Mitglied werden
Deine Gewerkschaft BAU-HOLZ
GBH-TV
Kontakt
Login
Login
Login
Login
Registrierung
Mitglied werden
Kontakt
Login
Suche
Navigation
Navigation
Login
Login
Login
Registrierung
Deine GBH
Deine GBH
Wer sind wir?
Wer sind wir?
Bundespräsidium
Bundessekretariat
Bundesländer
Presse & Kommunikation
Bildung
Jugend
Frauen
Pensionist:innen
Unsere Branchen
Unsere Branchen
Berufssparten
Unsere Geschichte
deine BAU-HOLZ
Presse-Service
Service & Leistungen
Service & Leistungen
Unterstützungsleistungen
Unterstützungsleistungen
Arbeitslosenunterstützung
Streikunterstützung
Bildungseinrichtung der Gewerkschaft Bau-Holz
Solidaritätsversicherung
Hinterbliebenenunterstützung
Unterstützung aus dem Katastrophenfonds des ÖGB
Der ÖGB-Berufsschutz
Begräbniskostenbeitragsversicherung
Invaliditätsversicherung bei Freizeitunfällen
Todesfallversicherung bei Freizeitunfällen
Spitaltagegeld
Preisvorteile
Preisvorteile
Mehr Urlaub
Mehr Gesundheit
Preisvorteile exklusiv für ÖGB-Mitglieder
VÖGB
GBH-Tankkarte
Service
Bildung
Rechtsschutz für GBH-Mitglieder
Rechtsschutz für GBH-Mitglieder
Welche Voraussetzungen sind erforderlich?
Deine Ansprechpartner:innen im Rechtsschutz
Kollektivvertrag
Kollektivvertrag
Was ist ein KV?
Was ist ein KV?
Was wird im Kollektivvertrag geregelt?
Wie laufen KV-Verhandlungen ab?
KV-News
Kollektivverträge
Lohntabellen
News & Themen
News & Themen
GBH-ÖGB-Infos
Allgemeine Infos
Mach dich stark
KV-News
dein Bundesland
deine BAU-HOLZ
Kampagnen
Kontakte
Kontakte
Bundesländer
Bundesländer
GBH Burgenland
GBH Kärnten
GBH Niederösterreich
GBH Oberösterreich
GBH Salzburg
GBH Steiermark
GBH Tirol
GBH Vorarlberg
GBH Wien
Zentrale
Presse & Kommunikation
Betriebsrät:innen
Betriebsrät:innen
Betriebsrat gründen
BR-Bildung
BR-Bildung
Dein aktuelles BR-Kursprogramm
GBH-Grundkurse
Spezialkurse
Die GBH-Bildungseinrichtung
Weitere Bildungsmöglichkeiten
Anmeldungen
Bildungsfreistellung
Gut zu wissen
Deine Ansprechpartner:innen
Service
Besser informiert
BR-INFO online lesen
deine GBH-BR.App
Rechte und Pflichten
Allgemeine Infos
zurück
17.10.2022 09:00

Baupakt-Partner fordern neue Sanierungsoffensive

Dämmung forcieren – Kosten und Energieverbrauch reduzieren.

 

Die beste Energie ist die, die nicht erzeugt und verbraucht werden muss! Um den Energiebedarf unserer Gebäude zu senken und damit Energiekosten zu sparen, fordern die Baupaktpartner eine Dämmungs-Offensive. Dafür braucht es stärkere Anreize und ein erhöhtes Bewusstsein, dass sich eine Sanierung gerade jetzt gleich mehrfach rechnet. (Downlaod Positionspapier

 

Die aktuelle Energie- und Teuerungskrise zeigt: An effektiven, schnellen Maßnahmen zur Energieeinsparung führt kein Weg vorbei. Ein Viertel des heimischen Energieverbrauchs betrifft unsere Gebäude. Das merken die Österreicherinnen und Österreicher gerade an deutlich gestiegenen Energiekosten, die durch eine thermische Sanierung nachdrücklich gesenkt werden können.

 

Die aktuelle Energie- und Teuerungskrise zeigt: An effektiven, schnellen Maßnahmen zur Energieeinsparung führt kein Weg vorbei. Ein Viertel des heimischen Energieverbrauchs betrifft unsere Gebäude. Das merken die Österreicherinnen und Österreicher gerade an deutlich gestiegenen Energiekosten, die durch eine thermische Sanierung nachdrücklich gesenkt werden können.

Die Argumente sprechen für sich! Bessere Dämmung bedeutet weniger Heiz- und Kühlbedarf und damit geringeren Energieverbrauch. Das senkt die Kosten und spart knappe Ressourcen. Gleichzeitig stärkt das Dämmen die regionale Wertschöpfung, erhält und schafft Arbeitsplätze und senkt den CO2-Ausstoß. Ein gut gedämmtes Haus ermöglicht auch die freie Auswahl einer modernen Heizanlage und den Einsatz effizienterer, kleinerer und klimafreundlicher Heiz- und Kühlsysteme. Ein Gewinn für die Umwelt, das Geldbörsel, die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt. Benötigt wird daher kurzfristig ein Förderbetrag, der die Leistbarkeit unterstützt: eine Erhöhung der Fördersumme pro thermischer Sanierung von 6.000 Euro auf 20.000 Euro.

 

Bewusstsein erhöhen und Anreize verstärken

 

Weiters braucht es ein erhöhtes Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit einer Dämmung. Durch eine öffentliche, breitenwirksame Werbekampagne und ein klares politisches Bekenntnis kann die Investitionsbereitschaft deutlich erhöht werden. Vor allem muss laut und deutlich kommuniziert werden, dass sich eine thermische Sanierung in der Regel in unter zehn Jahren rechnet, bei aktuellen Energiepreisen oftmals sogar deutlich schneller.

 

Die Politik darf die Bevölkerung beim Energiesparen nicht allein lassen. Eine Analyse des SORA-Instituts zeigt, dass bei einer Fördersumme ab 20.000 Euro die Investitionsbereitschaft deutlich steigt. Daher fordern die Baupaktpartner - ein Zusammenschluss aus Gewerkschaft Bau-Holz, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie und Bundesinnung Bau der Wirtschaftskammer Österreich sowie die Umweltorganisation GLOBAL 2000 - dass die finanziellen Anreize auf dieses Niveau erhöht werden müssen, um die Potenziale zu heben und die Leistbarkeit zu unterstützen. Nur mit einer kräftigen Erhöhung des Förderbetrags kann die stagnierende Sanierungsrate endlich steigen. 50 Prozent des Gebäudebestands gilt als thermisch unzureichend, es gibt also viel zu tun!

 

Bei den aktuellen Energiepreisen, drohenden Engpässen und einer sich abschwächenden Konjunktur braucht es rasch wirksame Maßnahmen, um Energie(-kosten) zu sparen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern. Die Devise muss lauten: Die beste Energie ist die nicht gebrauchte! Daher fordern wir in unserem Positionspapier eine Sanierungsoffensive, die den auch Namen verdient. Forcieren wir gemeinsam die Dämmung.

 

Statements der Baupaktpartner

 

Bmstr. Ing. Robert JÄGERSBERGER, Bundesinnungsmeister der Bundesinnung Bau

Die Politik sollte angesichts der konjunkturellen Eintrübung verstärkt auf die positiven Effekte von Bauinvestitionen setzen. Die thermische Gebäudesanierung ist ökologisch sinnvoll und hat darüber hinaus enorme Hebelwirkungen: eine höhere Beschäftigung mit Rückflüssen aus Lohn- und Umsatzsteuer sowie Sozialversicherungsbeiträgen. Aktuell sind Investitionsprogramme gefragt, die zum Erreichen der ökologischen Zielsetzungen der Bundesregierung beitragen und gleichzeitig wichtige Impulse für die heimische Beschäftigung setzen. Die Bauwirtschaft mit ihren vielfältigen gesamtwirtschaftlichen Verflechtungen und ihrer Multiplikator-Wirkung eignet sich ideal dafür, ökologische als auch ökonomische Impulse zu setzen.

 

Abg. z. NR Josef MUCHITSCH, Bundesvorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz

Was hilft es, wenn nur Heizsysteme umgestellt werden, aber die Gebäude nicht – oder nur sehr schlecht isoliert bleiben. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, dass nun auch die finanziell wesentlich aufwändigeren Gebäudesanierungen attraktiv gefördert werden. Nur dann kann man von einem echten und nachhaltigen Klimaschutz sprechen, bei dem vor allem Energie eingespart wird. Zusätzlich sichern und schaffen wir so für 2023 und die Folgejahre tausende Arbeitsplätze. Aktuell sind die Auftragsbücher am Bau zwar noch voll – das wird sich nächstes Jahr aber leider ändern. Weder Private noch Kommunen werden sich durch die enormen Preissteigerungen Bau-Investitionen leisten können. Der massive Rückgang bei den privaten Wohnkrediten wird sich ab 2023 im Wohnungsneubau negativ auswirken. Die Regierung muss jetzt handeln, damit wir in den nächsten Jahren Energie sparen und Arbeitsplätze sichern können.

 

Mag. Robert SCHMID, Obmann Fachverband Stein- und keramische Industrie in der WKO

Wir alle diskutieren ständig, welche Energie verfügbar, leistbar, klimaneutral ist. Dabei geht es doch vielmehr um die Frage: Wie können wir einfach weniger Energie verbrauchen – ohne auf Lebensqualität zu verzichten oder um sogar die Wohnqualität zu steigern? All diese Eigenschaften könnten wir auf einen Schlag realisieren, indem wir unseren Häusern einen "Pullover“ überziehen. Eine Dämmung sorgt für mehr Wohlbefinden im Winter wie auch im Sommer. Darüber sollten wir alle viel mehr nachdenken oder besser: Es einfach tun. Denn nur die nichtverbrauchte Energie ist eine verfügbare, leistbare, klimaneutrale.

 

Mag. Johannes WAHLMÜLLER MSc, Klima- und Energie-Kampaigner GLOBAL 2000

Es ist positiv, dass die Bundesregierung die Mittel für thermische Sanierung und Heizkesseltausch aufstockt. Insbesondere bei der thermischen Sanierung braucht es eine Erhöhung der Förderung für umfassende Sanierungen und den Start einer Kampagne, damit das Thema einer breiten Öffentlichkeit wieder verstärkt ins Bewusstsein rückt. Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Mit Gebäudedämmung kann der Energieverbrauch je nach Gebäude bis zu 70 Prozent reduziert werden und der Wohnkomfort wird erhöht. Es gibt keine bessere Möglichkeit Klimaschutz und die Erhöhung der Lebensqualität zu vereinbaren, also packen wir gemeinsam an und machen uns unabhängig von ausländischen Energieimporten.

 

Hintergrundinfos 
 

Effizienzvergleich Gebäudestandards


Grafik: Quelle: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie „Heizen ohne Öl und Gas bis 2035: Ein Sofortprogramm für erneuerbare Wärme und effiziente Gebäude“, Studie im Auftrag von Greenpeace, 2022.

 

>> Downlaod Positionspapier Baupaktpartner "ENERGIESPARSCHECK ist der neue Sanierungsscheck" (Stand: 17. 10. 2022)

 

Weitere Infos/Rückfragen: 

  • Mag. Johannes WAHLMÜLLER MSc, GLOBAL 2000
    0043 1 812 57 30 41, E-Mail 
  • DI Dr.techn. Clemens HECHT, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
    0043 590 900 - 5058, E-Mail
  • Thomas TRABI, M.A., Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) - Presse & Kommunikation
    0043 664 614 55 17, E-Mail
  • Mag. Paul GROHMANN, Bundesinnung Bau
    0043 590 900 - 5224, E-Mail

Baupaktpartner

 

zurück